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Vorlesen (Read Aloud) - ein Schulfach in der Pädagogik von Charlotte Mason

Die Liebe zu Geschichten und Freude an Büchern wird oft durch das Vorlesen (schon im Kleinkindalter) im familiären Alltag initiiert. Eltern erfüllen also diesbezüglich eine wichtige Aufgabe, wenn sie regelmässig (2 - 3x / Woche) vorlesen. Das Vorlesen ist ein genussvolles Ritual mit Mehrwert, in dem die Kraft steckt, die Kinder von den Bildschirmen wegzulocken.

Dieses gemeinsame Erlebnis innerhalb der Familie stärkt nicht nur die sprachlichen Fähigkeiten, die Aufmerksamkeit und Vorstellungskraft der Kinder, sondern schenkt zugleich Geborgenheit und vertieft die Beziehung zwischen Eltern und Kindern.

Achten Sie auf eine gemütliche Atmosphäre und lesen Sie lebendig (Gestik, Mimik, ungekünstelte Stimme) und langsam vor, suchen Sie den Blickkontakt mit den Kindern. Lassen Sie sie danach die einzelnen Abschnitte nacherzählen und tauschen Sie über die darin enthaltenen Gedanken und Ideen aus. Sie fördern damit zusätzlich Verständnis, Empathie und eigenständiges Denken.

Je früher Ihre Kinder mit Büchern in Kontakt kommen, desto leichter fällt ihnen der Einstieg ins Lesenlernen und der Umgang mit anspruchsvollen Büchern während der Schulzeit.

 

Ideen in Bilderbüchern  – ein Beitrag von Carola Bruhier

 


Die Küken aus dem Osterbilderbuch (siehe Blogbeitrag 11. April 2025) dürfen in ein neues Abenteuer starten. Mit „Hähnchen und Hennchen 2 – Panik auf dem Hühnerhof“ ist im Februar der zweite Band mit den Küken, ihren Eltern Hahn und Henne, den Tanten und dem einen Onkel erschienen. Dieses Mal stand am Anfang das Wort. Oder vielmehr der Umgang mit Wort und Wörtern. Hähnchen und Hennchen sind wissbegierig und neugierig auf das Leben auf ihrem Hühnerhof. Aber was passiert, wenn das Wissen nicht so ganz richtig ist und keiner mehr richtig zuhört? Es entsteht ein Gerücht und dann Panik auf dem Hühnerhof! Die Küken müssen Mut beweisen beim Entdecken der Wahrheit und erfahren von ihren Eltern vom Wert jedes einzelnen Lebens in den Augen Gottes. Davon erzählt auch in diesem Band eine „Wusstest Du…“ Doppelseite.

Als Journalistin und Autorin im digitalen Medienzeitalter bin ich mir der Macht der Worte und auch dem möglichen Missbrauch sehr bewusst. Als vierfache Mutter und im Kontakt mit vielen Kindern und Jugendlichen auch in der Schulbetreuung ist es mir ein Anliegen, den Kindern gute, zuversichtliche Geschichten nahe zu bringen. Ihnen Mut zu machen, Bücher und Geschichten zu entdecken, ihren Gedanken nachzugehen und auch selbst zu Schreib- und Malstift zu greifen. Zusammen mit Illustratorin Irina Vitt haben wir im vergangenen Jahr viele schöne Erfahrungen machen können bei gemeinsamen Lesungen und kreativen Workshops mit Kindern. Nun bin ich gespannt, welche Geschichten sich aus dieser Geschichte entwickeln werden. Und dankbar für den vertrauensvollen guten Austausch mit Theres Leistner über Kinder, Geschichten, Glaube, Bildung und Kreativität.

 

 
 
 

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Theres Leistner

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